Archiv für die Kategorie: 'Aspire One'
15. Mai 2009 von Aykut Çevik
Wie schon vorher berichtet, hatte ich ein Problem mit der rechten Touchpad-Maustaste, welches ich dann aber beheben konnte.
Leider ist das Problem wieder zurück. Die Ursache für dieses Schlamassel liegt meiner Meinung nach an Überladung bzw. zu viel laden des Akkus während der Laptop an ist, jedoch nicht benutzt wird. Soweit ich mich erinnern kann, war es auch schon vorher genau diese Ursache. Das Touchpad spielt wieder verrückt und die rechte Maustaste funktioniert auch nicht.
So ging ich wie letztes mal vor, entnahm dem Netbook sein Akku, wartete einen Augenblick und setzte ihn wieder ein. Dies blieb diesmal leider ohne Erfolg. So wiederholte ich das einige mal, doch alles wieder vergebens…
Just, beim Schreiben dieses Artikels merke ich grade, dass alles wieder einwandfrei funktioniert. Ich habe das Netbook gerade eingeschaltet, um diesen Artikel weiter zu schreiben und jetzt ist wieder alles clean… Soll mal einer aus diesem Hin-Und-Her schlau werden..
Ich denke mal, man muss dem Netbook seine Ruhe nach dem Überladen gönnen oder wat is los!!!???
Echt zum verrückt werden. Jetzt funktioniert wieder alles.
Update/Nachtrag:
Ein Suspend (in den Ruhezustand setzen) und dann das Resume (wieder starten) resettet das Synaptics-Touchpad. Dann sollte es wieder einwandfrei funktionieren.
11. Mai 2009 von Aykut Çevik
Wieder zu Hause wollte ich mich auf der Couch ausruhen und dabei ganz entspannt meine Mails checken.
Ich bin folgendermaßen für dieses Vorhaben vorgegangen:
- Netbook aus dem Tiefschlaf erwecken
- Warten und einen Schluck Kaffee trinken
- Einloggen
- Den zweiten Schluck nehmen und kurz warten
- Firefox öffnen
- Erwartungsvoll auf das Öffnen von Gmail warten
- Kurz ohne Reaktion auf den Bildschirm glotzen und dann merken, dass die Verbindung nicht hergestellt werden konnte
- Bisschen aufregen und nochmal versuchen
- Noch mehr aufregen und Firefox schließen
Nachdem keine Verbindung hergestellt werden konnte, untersuchte ich die Internet-Verbindung. Es bestand keine Verbindung mit dem W-Lan Router und dem Netbook. So versuchte ich sie wieder herzustellen und klickte auf das schon vorher gespeicherte Profil. Wieder nichts! Ich versuchte es noch ein paar Mal, doch vergebens. Also startete ich das Netbook erneut und versuchte mich mit dem Netzwerk zu verbinden. Auch dieser Versuch blieb erfolglos. Das gleiche wiederholte ich 3x. Ich konnte seit einer halben Stunde nicht ins Internet und mich kotzte das ganze langsam an.
So beschloss ich alle gespeicherten Profile in KNetworkManager zu löschen. Ein paar Mal auf den Offlinemodus zu wechseln und dann wieder zurück.
Jetzt fehlte nur noch ein Neustart des Systems und ich konnte wieder mein Netzwerk in der Liste finden und neu konfigurieren.
Meine Vermutung zum Problem:
Ich war zuletzt im Netzwerk der Arbeit drin, hatte das Netbook in den Tiefschlaf versetzt und als ich den Kleinen dann zu Hause wieder einschaltete, suchte KNetworkManager anscheinend immernoch das Netzwerk der Arbeit und hat dann gesponnen. Anders kann ich es mir nicht erklären.
Hauptsache es funktioniert jetzt wieder und ich weiß, wie ich das nächste mal vorzugehen habe.
04. Mai 2009 von Aykut Çevik
Ich hatte ja vor dem Kauf so meine Bedenken bezüglich der Onboard-Webcam des Acer Aspire One’s. “Da kann ja nicht viel rauskommen” dachte ich mir…
Zum Glück habe ich mich geirrt.
Bei Lese-Lampen-Licht ist das Bild, welches die Webcam widergibt, sehr klar und man kann alles deutlich erkennen. Tagsüber sind die Frames sogar crystal-klar, so auch der Name der Webcam – crystal eye webcam. Da erkennt man schon die Poren und fettigen Pickel, sofern man welche hat!
Vielleicht wäre das nichts für unsere Frauen, die würden das Netbook dann wahrscheinlich durch die Gegend schmeissen und behaupten, dass die Webcam schlecht wäre…
Zum Selbstbetrachten benutze ich LUVCview, welches sich schnell über YaST finden und installieren lässt. Ein sehr interessantes Tool, wobei das Menü sehr! gewöhnungsbedürftig ist.
02. Mai 2009 von Aykut Çevik
Wie schon vorher berichtet, hatte ich einige Probleme mit dem Touchpad. Damals funktionierte die rechte Maustaste gar nicht und das Touchpad hatte öfters mal gesponnen.
Sogar nach vielem Suchen und Lesen fand sich einfach keine Lösung.
Ich hatte aber irgendwie im Hinterkopf, dass die Rausnahme des Akkus in diesem Fall helfen würde. So entnahm ich dem Kleinen sein Akku und wartete ein paar Sekunden. Gespannt und mit viel Begeisterung baute ich den Akku wieder ein. Dabei kam ich mir vor wie ein Chirurg. Nicht weil es so schwer ist, nein.. Ich kam mir einfach cooler vor mit dem Gedanken!
Schwuppdiwupp wieder gebootet und siehe da, alles funktioniert einwandfrei. Also war es doch kein Treiberfehler.
Einfach komisch, wie sich manche Dinge von selbst erledigen… Hauptsache es funktioniert wieder, irgendwie ist es mir auch wurscht, warum und weshalb.. Jetzt bin ich nicht mehr so auf die USB-Ratte angewiesen. Yipppiiee!
02. Mai 2009 von Aykut Çevik
Endlich! Ich habe es geschafft, den Lüfter zu stillen. Alles was das System dafür brauchte, waren keine zwei Brüste sondern zwei Dateien und ein bisschen Fummelei.
Die Lösung
Meldet euch am besten als root an, dann brauch man sich nicht andauernd mit Passworteingaben zu beschäftigen.
Ladet zuerst die Dateien acer_ec.pl und acerfand herunter und speichert sie in das Verzeichnis /usr/local/bin.
Wenn das Package acerfand schon über YaST installiert wurde, so könnt ihr die Datei aus dem Verzeichnis /usr/sbin nach /usr/local/bin kopieren.
Jetzt müsst ihr acerfand noch ausführbar machen, entweder über die Konsole
chmod 755 /usr/local/bin/acerfand
eingeben oder einfach über den Dateibrowser mit rechtsklick auf die Datei, dann Eigenschaften und bei Berechtigungen die Einstellungen vornehmen.
Nun muss alles noch beim Booten mitgeladen werden, damit das auch passiert, fügen wir am Ende der Datei boot.local im Verzeichnis /etc/rc.d/ folgende Zeile ein:
/usr/local/bin/acerfand
Die Datei boot.local in OpenSuSE ist der Ersatz für die sonst verwendete rc.local im Verzeichnis /etc/.
Das System wird den Lüfter erst ab einer Temperatur von 70° C auf Auto einstellen, unter 60°C wird der Lüfter sich automatisch ausschalten. Die Temperatur wird vom System alle 5 Sekunden abgefragt. Dies könnt ihr aus der acerfand Datei wie folgt entnehmen:
INTERVAL=5
FANOFF=60
FANAUTO=70
Bei angeschlossenem Ladekabel springt der Lüfter wieder an, dafür ist er im Akkubetrieb aber ganz aus.
So hat man jetzt endlich wieder seine Ruhe und kriegt beim Arbeiten mit dem AAO keine Ohrenschmerzen mehr.