Aspire One A150L – Blau
Nun bin ich stolzer (zur Zeit) Besitzer des Acer Aspire One A150L. Wobei das L für die Linpus Linux Version steht. Das gleiche Gerät gibt es auch mit vorinstalliertem XP (A150X).
Der Preis ist mit ~ 365 US$ gut getroffen.
Technische Daten:
Das Aspire One Netbook ist mit einem 1,6 Ghz schnellem Intel Atom Prozessor bestückt und hat 1 Gb 533 Mhz DDR II Arbeitsspeicher. Der LCD-Bildschirm ist 8,9″ groß und hat eine Auflösung von 1024*600 Pixel.
Das Netbook verfügt über 3 USB-Anschlüsse, einen Cardreader, ein Speichererweiterungsslot, Kopfhörer- und Mikrofonanschluss, einen Ethernetanschluss, W-LAN, einen Videoausgang, integrierte Lautsprecher, integrierte 0,3MP Webcam und ein integriertes Mikrofon.
Betriebssystem:
Das vorinstallierte Linpus Linux bootet innerhalb von 15 Sekunden und ist sehr übersichtlich.
Das System beinhaltet ein eigenes E-Mail-Programm, OpenOffice 2,3 und Mozilla Firefox. MP3’s sind von Anfang an abspielbar, es müssen keine Codecs nachinstalliert werden.
Die Oberfläche ähnelt die der von XP und macht es Linux-Einsteiger recht einfach.
Nichtsdestotrotz war ich mit Linpus nicht zufrieden. Es ist mehr was für Einsteiger und mir fehlte einfach die Macht über das System.
Hardware:
Die Lautsprecher sind gar nicht so schlecht, wie ich zuvor erwartet hatte. Sie rauschen nur bei voller Lautstärke, dann kommt der Bass auch schlecht rüber.
Die 0,3MP Webcam ist klar und reicht für den Onlinechat alle Mal aus.
Das Touchpad kann manchmal nerven, da die Scrollzonen nicht markiert wurden, flitzt es manchmal hin und her, weil man aus Versehen zu weit rechts oder unten am Rand ist mit dem Finger. Ist etwas gewöhnungsbedürftig.
Der Standard 3-Zellen-Akku hält gute 3 Stunden im Sparbetrieb. Mit angeschlossener optischen USB-Maus und Benutzung rund 1,5-2 Stunden.
Es kann auch im Nachhinein ein 6 Zellenakku erworben werden, dieser hält dann doppelt so lange.
Im Lieferumfang befindet sich eine Rescue-DVD, eine kleine Tasche für das Netbook und ein Adapter für die Stromzufuhr.
Die Rettungs-DVD erstellt einen bootfähigen USB-Stick, von dem aus dann das System des Netbooks gerettet werden kann.
In den nächsten Tagen installiere ich OpenSuSE auf das Netbook. Warum OpenSuSE? Weil es das benutzerfreundlichste System ist und jede Hardware fast automatisch erkennt.
Bis die Tage dann.


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